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Die Lünendonk-Studie 2026 „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland" ist seit dem 4. August verfügbar. Sie beschreibt, wie sich Umsätze, Budgets und Investitionsschwerpunkte in einem angespannten wirtschaftlichen Umfeld entwickeln, und wie weit Künstliche Intelligenz inzwischen in die Arbeit der IT-Organisationen hineinreicht.
Auch in diesem Jahr haben zwei Mitglieder unseres ITEC Beirats für die Studie ein Interview gegeben.
Unter dem Titel „KI transformiert den Wertbeitrag der IT nachhaltig" sprechen Dr. Thomas Schmidt-Melchiors, Beirat des IT-Executive Club und Gründer von A-triple-C, und Claudia Moyzes, Beirat des IT-Executive Club und Leiterin IT Strategie & Governance bei der Salzgitter AG, über die veränderte Rolle der IT.
Ihr Ausgangspunkt: Mit der KI-Transformation verschiebt sich das Selbstverständnis der IT. Aus der klassischen Implementierungs- und Betriebsorganisation wird zunehmend ein Orchestrator und strategischer Partner des Geschäfts. Im Gespräch ordnen die beiden ein, wie CIOs und CDOs mit begrenzten Budgets, wachsender Komplexität und steigendem Kostendruck umgehen. Im Fokus stehen Enterprise Architecture, digitale Souveränität und der Einsatz von KI-Agenten im Konzernumfeld.
Das vollständige Interview ist Teil der Studie.
Nach einem Umsatzplus von 2,9 Prozent im Jahr 2025 rechnen die IT-Dienstleister für 2026 mit einem Wachstum von 7,5 Prozent und für 2027 von 10,0 Prozent. Die konjunkturelle Lage bleibt dabei angespannt.
Bei den Anwenderunternehmen erhöhen 55 Prozent im Jahr 2026 ihr IT-Budget, 16 Prozent davon um mehr als zehn Prozent. Der Spielraum bleibt dennoch enger als noch vor zwei Jahren. Steigende Lizenz- und Token-Kosten sowie verbrauchsabhängige Abrechnungsmodelle werden zu einem wachsenden Kostenfaktor, weshalb KI-Investitionen stärker auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden.
Das stärkste Umsatzwachstum erwarten die Dienstleister in den Feldern Data & AI, Cyber Security und Cloud-Transformation.

Auf der Investitionsagenda steht Cyber Security an erster Stelle: 92 Prozent der Unternehmen wollen hier in den kommenden zwei Jahren verstärkt investieren. Treiber sind neben regulatorischen Anforderungen vor allem KI-gestützte Angriffsmethoden. Es folgen:

Die Studie zeigt, wie breit KI inzwischen in die IT-Bereiche hineinwirkt. 83 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen sehen großes Potenzial in der Softwareentwicklung, 80 Prozent in der Cyber Security und 70 Prozent im IT-Service-Management.
Interessant für die Make-or-Buy-Frage: 57 Prozent erwarten, dass KI zu mehr Insourcing führt. Damit verschiebt sich über die reine Effizienz hinaus auch, welche Leistungen Unternehmen künftig wieder selbst erbringen.
Wie die folgende Übersicht der Technologietrends zeigt, steigen die Werte bis 2028 über nahezu alle Felder, von Cyber Security und souveräner IT über Data-&-Analytics-Plattformen bis zu generativer und agentenbasierter KI.

Für die Lünendonk-Studie 2026 „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland" wurden über 100 IT-Dienstleister sowie mehr als 200 IT-Verantwortliche aus dem gehobenen Mittelstand, aus Großunternehmen und Konzernen befragt. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Januar und April 2026. Ergänzt wird die Studie durch Sonderkapitel zum IT-Mittelstand und zu den führenden internen IT-Dienstleistern.
Wir freuen uns, als IT-Executive Club mit einem Interview aus unserem Beirat zu dieser Marktanalyse beigetragen zu haben.
Die vollständige Studie steht bei Lünendonk kostenfrei zum Download bereit:
Hier geht´s zu den vergangenen Studien: